2. Teil des Step-by-Step-Videos: Neufundländerhündin Smilla

Fortschritte der Neufundländerhündin Smilla im Video

Heute kommt der zweite Teil des Step-by-Step Videos der Neufundländerhündin Smilla.

Nachdem ich im ersten Teil die groben Flächen angelegt habe, zeige ich heute die Fortschritte am Kopf. Ich zeichne am Ohr, an der „Frisur“, an den Augen und im Wangenbereich. Es geht um das Verstärken von Licht und Schatten in der Fellstruktur, und das Auge wird ausgearbeitet.

Die Reihenfolge, in der ich die Pastelle auftrage, kommt „aus dem Bauch“. Manchmal ist es besser, von dunkel nach hell zu arbeiten – manchmal ist es umgekehrt. Das ist Erfahrungssache und abhängig vom Motiv und von der Farbgebung.
Auch die Entscheidung, ob ich mit harten oder weichen Pastellkreiden male, ist mittlerweile Gefühlssache geworden. Stellen, die ich nicht mehr nacharbeiten muss, zeichne ich mit sehr weichen Pastellen (zum Beispiel von Unison oder Caran d’Ache). Brauche ich es besonders spitz bzw. detailreich und scharf begrenzt, setze ich Pastelle mittlerer Härte (z.B. Rembrandt) oder harte Pastelle von Faber oder Carrés Conté à Paris ein.

Da ich erst bei der „basecoat“ bin und noch weitere Schichten aufgetragen werden, verwische ich die Pastellpigmente von Zeit zu Zeit. Das gibt dem Tierportrait später ein natürlicheres Aussehen, denn in der Realität kleben ja die sichtbaren Haare auch nicht direkt auf der Haut!

Das Auge habe ich nun etwas eingefärbt, um in der Umgebung vernünftig weiterarbeiten zu können. Da sich natürlich noch schwarzer Pastellstaub darüberlegen wird, werde ich die Augenfarbe – Iris, Pupille und die Lichtreflexion – ganz am Schluß überarbeiten.

Das Tierportrait von Smilla entsteht auf Velour-Pastellpapier der Firma Hahnemühle.

Enjoy 😉

 

Update 29. März 2015

Smilla ist fertig ♥

Hundeportrait: Neufundländer und andere Hunde nach Fotovorlage von Tiermalerin Simone Hofmann malen lassen
Hundeportrait: Neufundländerhündin Smilla