Eine gute, detailreiche Fotovorlage ist eine wichtige Voraussetzung für ein gelungenes Tierportrait.

 

 

Wählen Sie Ihre Lieblingsfotos von Ihrem Haustier aus

Jeder Hundehalter / jeder Tierbesitzer hat heutzutage mehr als nur ein Foto von seinem Haustier – und dies meist in digitaler Form.

Senden Sie mir eine Auswahl von etwa fünf bis acht Fotos, die Ihnen am besten gefallen. Wir suchen gemeinsam das geeignetste Motiv aus. Je mehr Fotos ich bekomme, desto besser kann ich mir Ihren Hund, Ihr Pferd oder Ihre Katze vorstellen!

Tierportrait - Hundeportrait schwarzer Labrador-Welpe
Hundeportrait: Schwarzer Labrador-Welpe in Pastell

Mindestgröße der Fotovorlage für ein Tierportrait

Digitale Fotos benötige ich im Original – nicht verkleinert und nicht komprimiert. Sollten Sie bei einem Tierfotografen ein professionelles Shooting gemacht haben, achten Sie bitte darauf, dass das Foto nicht bearbeitet ist! Viele Fotografen meinen es mit dem Retuschieren manchmal etwas zu gut.

Fotos nach traditioneller Art, also in Papierform, sollten eine Mindestgröße von 10 x 15 cm haben.

Gute Bildqualität ist wichtig!

Ich male das, was ich sehe! Ihr Hund ist nicht mehr Ihr Hund, wenn ich mir Details, die auf der Fotovorlage fehlen, hinzudenken muss. Dasselbe gilt natürlich auch für alle anderen Haustiere.

Ausreichende Bildschärfe

Augen, Nase, Schnauzenpartie und die Fellstruktur müssen scharf und gut zu erkennen sein. Unscharfe Fotos, wie zum Beispiel von älteren Handys, sind nicht geeignet.

Gute Belichtung

Alle wesentlichen anatomischen Strukturen Ihres Haustieres müssen gut ausgeleuchtet sein und sollten weder über- noch unterbelichtet sein. Geringe Belichtungsfehler korrigiere ich mit meinem Grafikprogramm.

Beispielfotos für geeignete und ungeeignete Fotovorlagen

In der folgenden Serie zeige ich Ihnen eine gut geeignete Fotovorlage für ein Tierportrait und drei Fotos mit Mängeln in Schärfe, Belichtung und Perspektive. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Fotos den Qualitätsanforderungen entsprechen, setzen Sie sich bitte mit mir in Verbindung!

 

Tipps für ein schönes Tierfoto

Optimale Lichtverhältnisse

Viele Menschen denken, helles Sonnenlicht sei optimal – weit gefehlt! Bei Sonnenschein haben wir meist zu viele Schatten im Gesicht, und es kann zu partiellen Über- oder Unterbelichtungen führen. Optimal ist ein leicht bedeckter, heller Tag. An sehr sonnigen Tagen sollten Sie Ihr Haustier in den frühen Morgenstunden fotografieren, wenn die Sonne noch nicht so hoch steht.

Augenhöhe für eine schöne Perspektive

Auch die Perspektive, aus der Sie Ihren Hund oder ein anderes Tier fotografieren, ist neben der Bildqualität ein weiterer, sehr wichtiger Aspekt: gehen Sie mit unbedingt auf Augenhöhe! Bei Hunden und anderen Kleintieren sollten Sie sich hinknien oder hinlegen, denn ein von oben fotografierter Hund führt meist zu Verzerrungen in der Perspektive und wirkt unnatürlich. Bei Pferden müssen Sie gegebenenfalls Ihre Position etwas erhöhen.

Tiere mit Profil

Für Tierportraits kommen überwiegend Viertel- oder Halbprofile zum Einsatz, weil sie im Gegensatz zu Frontalfotos sehr lebendig wirken – Frontalfotos wirken meist etwas steif und lassen eine ausreichende Tiefenwirkung missen. Schöne Effekte lassen sich auch mit Profilen erzielen; hierbei ist lediglich eine Gesichtshälfte sichtbar.

Beispielfotos für verschiedene Tierportrait-Profile

 

Was bei Bewegungsbildern zu beachten ist

Wenn Sie lieber ein Ganzkörper-Tierportrait in Bewegung haben möchten, achten Sie auf eine ausreichende Schärfe des Fotos. Eine Bewegungsunschärfe kann ich immer noch umsetzen. Bei Bewegungsbildern arbeiten wir meist eine kurze Belichtungszeiten, um möglichst viele Details einzufangen.

 

Korrekturmöglichkeiten

Sabber und andere Nebensächlichkeiten

Manche Hunde haben viele Sabberfädchen, Schmutz & Augenschleim. Besonders bei Molossern – Neufundländer, Bernhardiner, Rottweiler, Landseer und andere Hunderassen – gehört der natürliche Glanz der Schleimhäute einfach zum Aussehen dazu.
Manchmal fotografiert man seinen Hund aber in ganz besonders „feuchten“ Momenten. So etwas kann ich selbstverständlich – nach Rücksprache mit Ihnen – korrigieren.
Auch rote Augen oder Fotos von Hunden mit einem Katarakt (grauer Star, meist im Alter) sind kein Problem, solange ich die natürliche Augenfarbe noch erkennen kann oder weitere Fotos vorliegen.

Über- und Unterbelichtungen

Leichte Über- oder Unterbelichtungen kann ich, wie oben bereits erwähnt ebenfalls korrigieren.

Sehenswerte Hintergründe

Wenn Sie Ihren Hund in der Küche fotografiert haben, diese aber nicht für einen besonders geeigneten Hintergrund für ein Tierportrait halten – kein Problem! Ich setze Ihr Haustier in eine Wiese, an einen Strand oder vor einen neutralen Hintergrund.

 

 

 

 

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