Pastellkreiden für die Tiermalerei

Der Begriff “Pastell” leitet sich vom italienischen Wort “pasta” (Teig) ab. Bereits im 16. Jahrhundert wurden Farbpigmente unter Zugabe von Wasser und Bindemitteln zu einer teigigen Masse verarbeitet und anschließend getrocknet.
Noch heute werden Pastelle grundsätzlich auf diese Weise hergestellt, wobei sich der Herstellungsprozess und damit die Vielfalt an Farben und Qualitäten weiterentwickelt hat.

Übrigens werden nicht nur die Kreiden als “Pastelle” bezeichnet, sondern auch die Pastellzeichnung selbst.

Vielfältigkeit der Farben

Die Farbpalette umfasst – je nach Hersteller – ein Sortiment von etwa 20 bis mehreren Hundert verschiedenen Pastellen in verschiedenen Helligkeits- und Sättigungsstufen. Alle Pastelle lassen sich auf dem Malgrund durch schichtweisen Auftrag miteinander mischen. Dazu werden in der Regel entweder die Finger oder spezielle Papierwischer (frz.: Estompes) verwendet.

Rollen, Stäbchen und Stifte

Pastelle sind in Rollen- oder Stäbchenform (üblicherweise “Pastellkreiden” genannt) oder als Stifte erhältlich. Pastelle in Stiftform haben eine Holzummantelung und sehen aus wie normale Farbstifte.

Jeder Hersteller fertigt seine Pastelle nach einem eigenen “Rezept”. So entstehen durch die Zugabe von mehr oder weniger Bindemitteln Pastelle unterschiedlicher Härtegrade, die vom Künstler für verschiedene Zwecke eingesetzt werden können. So eignen sich harte Kreiden besonders für feine Linien, weiche Kreiden sorgen für einen flächigen, satten Farbauftrag.

In der Tiermalerei – Tierportraits von Hunden, Pferden und anderen Haustieren – benötige ich sowohl weiche Kreiden als auch harte Pastellstifte. Hier sehen Sie 17 Pastelle verschiedener Hersteller und unterschiedlicher Härtegrade, die allein schon für die Farbe Weiß in meinen Pastellportraits zum Einsatz kommen:

Tiermalerei mit Pastellkreiden - weiße Pastelle
Tiermalerei mit Pastellkreiden – weiße Pastelle